Im Zuge der Vorbereitungen für den Umbau des Hofes Emschermündung lässt die Emschergenossenschaft Ende des Monats vorübergehend vier Obstbäume auf dem Gelände des Hofs umpflanzen. Nach Fertigstellung des neuen Cafés an der renaturierten Mündungsaue werden die Bäume dann wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückverpflanzt. Die Maßnahme ist mit den Behörden und dem Nabu abgestimmt.
Die vier Obstbäume stehen aktuell im nordwestlichen Bereich des Hofgeländes und werden zu ihrem Schutze auf eine Fläche östlich des Hofes versetzt.
Temporäre Umpflanzung im Zuge der Vorbereitungen für die Erweiterung des Hofes
Nach der umfangreichen Renaturierung der Emscher-Mündung in den Rhein bei Dinslaken und Voerde wird die Emschergenossenschaft den Hof Emschermündung um ein neues Gebäude erweitern – dieses wird unter anderem das neue Café und eine Dachterrasse mit Blick auf die beiden Flüsse beherbergen. Darüber hinaus wird auch die Straße „Am Hagelkreuz“ umgestaltet. Um die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, wird die Emschergenossenschaft eine Baumhain- und Stellplatzanlage realisieren sowie die vorhandene Straße zum Hof zu einer autofreien Alleestraße umwandeln.
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Hintergrund
Der Hof Emschermündung dient als Lern-, Erholungs- und Begegnungsort. Die vorhandene Gastronomie, Bildungsangebote und umweltbezogene Veranstaltungen bleiben auch künftig zentrale Bestandteile der Nutzung. Die Erweiterung des Hofes erfolgt durch den Neubau eines weiteren Gebäudes, welches das neue Café beherbergen wird. Gleichzeitig entsteht ein geschützter Innenhof um die alte Walnuss, die als Herzstück des Hofes einen naturnahen Begegnungsraum bieten wird. Nachhaltigkeit und Artenschutz heimischer Flora und Fauna sind hierbei zentrale Leitmotive des Projekts. Darüber hinaus bietet der Erweiterungsbau mit einer Dachterrasse die Möglichkeit, die neue Emscher-Mündung auf eine neue Art und Weise zu erleben.
Quelle: Emschergenossenschaft (EGLV)
Drohnenphoto: © Rupert Oberhäuser/EGLV

