ADHS ist das Thema einer Lesung und eines Talks, die am Dienstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr im Saal des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Duisburger Innenstadt stattfinden. ADHS ist weder eine Modekrankheit noch das „Zappelphilipp-Syndrom“.
ADHS betrifft nur etwa fünf Prozent der Kinder – und doch sorgt die Diagnose für zahlreiche Diskussionen, Missverständnisse und Vorurteile. Warum ist das so? Und was bedeutet ADHS wirklich für betroffene Familien? Autorin Ursula Frühe liest aus ihrem Buch „Neuronengewitter” und berichtet offen von ihrem Alltag mit zwei betroffenen Kindern. Sie weiß, wie belastend und nervenraubend es ist, ein oder mehrere Kinder mit ADHS zu erziehen.
Sie kennt den Kampf um die täglichen Hausaufgaben, die Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern, die gesellschaftlichen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Sie weiß aber auch, dass es Hilfe und Unterstützung geben kann. Gemeinsam mit dem Publikum räumt Ursula Frühe mit Mythen auf, beantwortet Fragen und möchte vor allem eines: betroffene Familien stärken. Auch Interessierte ohne persönliche Betroffenheit sind herzlich willkommen.
Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldungen werden online über https://www.vhs-duisburg.de oder per E-Mail an h.pieper@stadt-duisburg.de erbeten. Weitere Informationen gibt es unter 0203 283-984609.
Quelle: VHS-Duisburg
Photo: MMB/Below (Symbolbild)

