„Nur“ noch Dritter: Die Duisburger treffen erst am nächsten Sonntag (ab 19.15 live bei MagentaSport) auf den SC Verl. Die Verler überholen den MSV an diesem Sonntagabend, weil sie 4:0 gegen den VfB Stuttgart II gewinnen. Schlüsselszene ist die absurde Gelbrote Karte gegen Stuttgarts Dominik Nothnagel (wegen – Achtung: Beinstellens mit den Händen!!!) kurz vor der Pause. „Die Gelbrote Karte war dann natürlich der Gamechanger. Als Verler Trainer sage ich: den Platzverweis kann man geben“, findet Coach Tobias Strobl.
Gut möglich, dass der MSV im Top-Spiel dann anders auftritt wie beim 0:1 im Ulm
Kleine Serie von 2 Siegen, erstmals, für den SSV Ulm. Ulms Trainer Pavel Dotchev stoppt nach dem 3:0 in der Vorwoche in Aue seinen zweiten Ex-Klub. Die zweitschwächste Defensive der 3. Liga scheint sich langsam stabilisiert zu haben.
„Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Liga gespielt und wieder zu null gespielt. In der 1. Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft. Mit Abu-Bekir El-Zein hatten wir einen Spieler, den man nicht packen kann. Ich kenne die großen Verteidiger der Duisburger, gegen die ist das ein gutes Mittel. Dann macht er auch noch das Tor. Das freut mich sehr! Dann hat Duisburg sehr oft den langen Ball gespielt, das ist schwer zu verteidigen. Da standen wir zu tief. Ich habe mich schon dran gewöhnt, dass wir unten in der Tabelle sind. Nun ist es nur noch 1 Punkt aufs rettende Ufer. Aber das ist wie beim Tennis, wenn du 5:0 führst: Nun musst du weiter punkten!“
– Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm 1846, feiert den 1. Heimsieg
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„Wir waren nicht griffig und nicht gierig auf die 2. Bälle. Wir waren nicht kompakt genug. So haben wir den Gegner ins Spiel kommen lassen. Auf Leon Dajakus gefährliche Bälle in die Mitte haben wir hingewiesen. Das hatten wir aber nicht im Griff und so fällt das 0:1. Von der Spielleitung war es aber auch unglücklich. Vor dem Tor wird Patrick Sussek ganz klar gehalten. Das ist ein glasklares Foul! Zudem hätten wir einen Strafstoß bei der Aktion gegen Florian Krüger bekommen müssen. Das ist extrem ärgerlich bei solchen entscheidenden Szenen. Wir hatten so ein schlechtes Spiel schon in Hoffenheim. Da haben wir mehr auf die Mütze bekommen.“
– Dietmar Hirsch, Trainer MSV Duisburg, kritisiert sein Team aber auch die Schiedsrichter nach dem 0:1 gegen SSV Ulm.
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Das war zu wenig und wir haben nicht mal einen Punkt verdient. Wir hatten aus dem Spiel heraus nicht mal eine Chance. Wir haben die 2. Bälle fast immer verloren und keine Spielkontrolle. Das war zu viel Larifari. Das sollte nicht passieren. Der Schiedsrichter hat nichts mit der Niederlage zu tun. Wir haben einfach selbst schlecht gespielt.“
– Alexander Hahn, Spieler MSV Duisburg
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So haben Sie gespielt:
SSV ULM: Max Schmitt – Luca Bazzoli, Marcel Seegert, Niclas Kölle (78. Min. Lukas Mazagg), Jonathan Meier, Mirnes Pepic, Max Brandt (78. Min Niko Vucancic), Leon Dajaku (78. Min. Elias Löder), Dennis Chessa (90. Min. Felix Vater), 1:0 Abu-Bekir El-Zein (78. Min Lucas Röser), Dennis Dressel.
TRAINER: Pavel Dotschev
MSV DUISBURG: Maximilian Braune – Alexander Hahn, Tobias Fleckstein, Jesse Edem Tugbenyo (46. Min Jan-Simon Symalla), Joshua Bitter, Aljaz Casar, Rasim Bulic (46. Min. Leon Müller), Gabriel Eric Sadlek (76. Thilo Töpken), Conor Noß (65. Min Florian Krüger), Pattrick Sussek (65. Dennis Borkowski), Lex-Tyger Lobinger. TRAINER: Dietmar Hirsch
Schiedsrichter des Spiels
Sebastian Hilsberg (Referee) – Zuschauerzahl: 9.063
Quellen: magenta Sport und Duisburg-Journal
Photos: © MMB/Below

