Der Städtische Außendienst (SAD) und die Verkehrsüberwachung des Bürger- und Ordnungsamtes führten am vergangenen Wochenende eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle an Duisburger Seen, Grünanlagen sowie am Rhein durch. Im Fokus des SAD standen dabei der Toeppersee, der Uettelsheimer See, der Meidericher Stadtpark sowie das Duisburger Rheinufer. Der Kalkweg an der 6-Seen-Platte wurde durch die Verkehrsüberwachungskräfte kontrolliert.
Ziel der Maßnahmen war die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote und die Kontrolle einzelner Erholungsbereiche sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung.
Der Städtische Außendienst leitete 13 Verwarnungsgelder ein. Davon entfielen fünf auf Verstöße gegen das Grillverbot aufgrund des Graslandfeuerindexes. Acht weitere Verwarnungen wurden für das Befahren und Parken in Grünanlagen sowie für ordnungswidriges Parken mit Behinderung ausgesprochen. Außerdem wurden acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Sieben Anzeigen betrafen das verbotene Baden im Rhein, eine weitere das Grillen im Landschaftsschutzgebiet.

Die Verkehrsüberwachungskräfte leiteten insgesamt 223 Verfahren aufgrund von Halt- und Parkverstößen ein. Darunter befanden sich fünf Abschleppmaßnahmen, weil eine Behinderung vorlag, beispielsweise durch das Parken in Feuerwehrzufahrten. Während der Einsätze kam es zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bei dem ein Mitarbeitender leicht verletzt wurde. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Die Mitarbeitenden führten vor Ort über 120 Informationsgespräche zur präventiven Aufklärung, insbesondere zum verbotenen Baden im Rhein sowie in Seen. Die Maßnahmen stießen in der Öffentlichkeit überwiegend auf positive Resonanz.
Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass das Einhalten der Verhaltensregeln dem guten und störungsfreien Zusammenleben aller Erholungssuchenden sowie dem Schutz der Umwelt dient. Die Einhaltung dieser Regeln wird auch zukünftig bei entsprechender Wetterlage konsequent kontrolliert.
Quelle: Stadt Duisburg
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