Es hätte ein perfekter Samstagnachmittag für den MSV Duisburg sein können. Mit einem verdienten 2:0-Heimsieg gegen den SSV Jahn Regensburg eroberten die Meidericher am vergangenen Wochenende die Tabellenführung der 3. Liga zurück.
Doch die Freude über den sportlichen Erfolg wurde durch eine bittere Nachricht getrübt: Offensivspieler Max Dittgen verletzte sich während der Partie so schwer, dass er dann doch ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Für Dittgen ist diese Nachricht besonders schmerzhaft, da er als einer der großen Gewinner der Wintervorbereitung galt und sich unter Trainer Dietmar Hirsch in eine hervorragende Form gespielt hatte. Der 30-Jährige war ein zentraler Baustein in der Offensive der „Zebras“, die nach dem Wiederaufstieg direkt Kurs auf die obere Tabellenregion nehmen.
Entwarnung nach Klinik-Check: Keine OP nötig
Anfang dieser Woche folgte zumindest eine Teil-Entwarnung. Nach eingehenden Untersuchungen in der BG Unfallklinik steht fest: Eine Operation an der lädierten Schulter ist nicht erforderlich. Dennoch wird der MSV vorerst ohne seinen Leistungsträger planen müssen. Dittgen wird dem Team in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen, was die Tiefe des Kaders vor eine erste Bewährungsprobe stellt.
Die Suche nach dem Ersatz
Trainer Dietmar Hirsch steht nun vor der Herausforderung, die Lücke auf dem Flügel zu schließen. Während die Fans dem Pechvogel über die sozialen Netzwerke zahlreich Genesungswünsche sendeten, laufen die Vorbereitungen auf das nächste Ligaspiel gegen SSV Ulm bereits auf Hochtouren.
Trotz des Ausfalls herrscht an der Wedau eine positive Grundstimmung. Die Rückkehr an die Tabellenspitze gibt dem Verein Rückenwind, und die Botschaft an Dittgen ist klar: „Back stronger“ – der MSV zählt auf ihn im Endspurt um den möglichen Durchmarsch.
Quelle: Duisburg-Journal
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