Das Land NRW möchte die Entwicklung der fünf besonders vom Kohleausstieg betroffenen Steinkohle-Kraftwerksstandorte in Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und im Kreis Unna stärker unterstützen. Kommunen und Projektpartner können Fördermittel zukünftig flexibler einsetzen und bekommen deutlich mehr Zeit, um ihre strukturwirksamen Projekte z. B. in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft oder Wasserstoff zu realisieren.
Flexiblere Rahmenbedingungen und so wenig Bürokratie wie möglich sollen die Entwicklung beschleunigen. Das sieht eine neue Verwaltungsvereinbarung vor, auf die sich die Länder mit Steinkohle-Kraftwerken und die Bundesregierung verständigt haben.
Diese Optimierung kommt zum Beispiel beim Bio-Economy-Campus in Bönen und beim „H2 Solution Lab for Hydrogen Applications“ in Gelsenkirchen zum Tragen. Mit dem 5-Standorte-Programm setzt die Landesregierung die Strukturhilfen im Zuge der Beendigung der Steinkohleverstromung in Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und im Kreis Unna um.
Der Bund stellt hierfür bis zu 662 Millionen Euro bereit. Die Förderung wird mit Landesmitteln flankiert.
Quelle: Landesinfortionsamt
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