Im Ruhrgebiet sind die Mieten in Großstädten in den vergangenen vier Jahren deutlich gestiegen. Das geht aus einer Auswertung des Immobilienportals immowelt.de hervor. Besonders hoch fielen die Mieterhöhungen mit einem Plus von 20,9 Prozent in Hagen aus.
Die stärkste Verteuerung der untersuchten 80 deutschen Großstädte wurde in Berlin verzeichnet (+22,3 Prozent). Auch in den anderen großen Ruhrgebietskommunen lagen die Preiszuwächse zumeist über dem bundesweiten Durchschnitt von 13,7 Prozent, etwa in Gelsenkirchen (19,7 Prozent), Bochum (18,9 Prozent) und Duisburg (17,3 Prozent).
Trotzdem bleibt Wohnen relativ günstig
Für die Analyse wurden die durchschnittlichen Angebotsmieten von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, drei Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 1. März 2026 und 2022 miteinander verglichen. Die Immowelt-Zahlen zeigen aber auch, dass Wohnen im Ruhrgebiet trotz der Anstiege noch günstig ist: Die Nettokaltmieten je Quadratmeter liegen zwischen rund 6,8 Euro (in Gelsenkirchen und Recklinghausen) und knapp neun Euro in Essen.
Zum Vergleich: In Düsseldorf und Köln zahlen Mieter für die Beispielwohnung im Schnitt mehr als 13 Euro/Quadratmeter, in Berlin gut 14 Euro, in Frankfurt rund 16 Euro und in München sogar knapp 21 Euro.
Quelle: immowelt
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