Das neue Gerätehaus des Löschzuges 410 an der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße in Duisburg-Walsum ist heute feierlich eröffnet worden. Oberbürgermeister Sören Link, Philipp Bergmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg, Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD), Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig) und Bezirksbürgermeister Georg Salomon überreichten der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen der Veranstaltung symbolisch den Gebäudeschlüssel.
Der nach rund 18 Monaten Bauzeit fertiggestellte, etwa 1.578 Quadratmeter große Neubau vereint die bislang an zwei Standorten untergebrachten Löschgruppen 401 und 402. Rund 8,8 Millionen Euro wurden in das moderne und nachhaltige Gerätehaus investiert. Die WBD setzten das Projekt als Bauherr um, die dig übernahm das Projektmanagement.

„Das neue Gerätehaus bietet den beiden Löschgruppen 401 und 402 deutlich bessere Bedingungen für ihre wichtige Arbeit. Mit dem gemeinsamen Standort schaffen wir optimale Voraussetzungen, damit die Feuerwehrleute in Walsum, Vierlinden und Aldenrade schnell Hilfe leisten können“,
– so Oberbürgermeister Sören Link.
Die Löschgruppe 401 war bereits an der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße beheimatet, während die Löschgruppe 402 bislang ihr Gerätehaus an der Hermannstraße nutzte. Der gemeinsame Standort verbessert die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für den Einsatzdienst, die Ausbildung und die Nachwuchsarbeit.

Der Löschzug 410 zählt derzeit insgesamt 100 Mitglieder in der Einsatz-, Unterstützungs-, Jugend- und Ehrenabteilung. Darüber hinaus bildet er die Sondereinheiten Logistik und Wasserförderung und ist Teil des Messzuges Nordrhein-Westfalen.

„Mit dem gemeinsamen Standort können die beiden Löschgruppen künftig noch enger und effizienter zusammenarbeiten. Kurze Wege, klar strukturierte Einsatzbereiche und moderne Räume verbessern die Bedingungen für unsere Einsatzkräfte erheblich. Besonders wichtig sind für uns die zeitgemäßen Umkleide- und Sanitärräume sowie die eigenen Räume für die Jugendfeuerwehr. Damit schaffen wir gute Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Löschzuges und die Gewinnung neuer Mitglieder.“
– erklärt Philipp Bergmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg.

„Nachhaltiges Bauen bedeutet für uns, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit miteinander zu verbinden. Gemeinsam mit der dig haben wir robuste und effiziente Lösungen umgesetzt, die den Anforderungen der Feuerwehr auch künftig gerecht werden.“
– betont Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Die Wärmeversorgung übernehmen zwei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Der Sozialtrakt verfügt über eine Fußbodenheizung, in der Fahrzeug- und Waschhalle kommen Deckenstrahlplatten zum Einsatz. Ein Aufzug ermöglicht den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss. Im Außenbereich stehen 20 Pkw-Stellplätze und 20 überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung.

„Feuerwehrgebäude sind anspruchsvolle Funktionsbauten, bei denen die betrieblichen Abläufe bis ins Detail berücksichtigt werden müssen. Bei der Umsetzung haben wir Erfahrungen aus früheren Feuerwehrprojekten genutzt und Anregungen aus dem Team der Feuerwehr frühzeitig aufgenommen. So konnten wir praxisgerechte Lösungen entwickeln, die den Einsatzkräften den täglichen Dienst erleichtern.“
– erläutert Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH.
Quelle: Wirtschaftsbetriebe Duisburg WBD
Photos: © WBD
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