Rabenmutter, Löwenmama, Helikoptermutter: Es gibt viele unterschiedliche Vorstellungen vom Mutterdasein. Sie sind Thema einer Ausstellung, die Studierende der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Essener Galerie Obrist realisiert haben. Am 25. Juli um 19 Uhr wird sie eröffnet.
Die vielen Facetten von Mutterbildern
Die Galerie Obrist und die rund 40 Studierenden der Literatur- und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE) konnten sechs renommierte internationale Künstlerinnen für ihre Ausstellung gewinnen, ihre Werke, die sich mit ihren eigenen Vorstellungen von Mutterdasein auseinandersetzen, zu präsentieren: Kayoon Anderson, Wiebke Bartsch, Katharina Bosse, Marcela Böhm, Judith Samen und Annie Wang. Ihre Skulpturen, Malereien, Fotografien und textile Arbeiten werden bis zum 23. August in der Essener Galerie zu sehen sein.

Entstanden ist die Ausstellung im interdisziplinären Seminar „Mutterbilder in Literatur und Kunst“. Die Studierende, die zum Teil angehende Lehrkräfte sind, befassten sich wissenschaftlich mit dem Thema und lernten, was es heißt, ein solches Projekt auf die Beine zu stellen. Sie entschieden, welche Werke wo im Raum zu sehen sein werden, wie visuelle Spannung im Raum erzeugt werden kann. Sie verfassten Texte für den Ausstellungskatalog, bereiteten ein Gespräch mit den Künstlerinnen für die Vernissage vor und entwarfen Plakate und Flyer.
Außerdem informieren sie über einen eigenen Instagram-Kanal über ihr Projekt.
„Mit diesem Kooperationsprojekt wollten wir den Studierenden vermitteln, wie anregend der Austausch mit regionalen Kulturorten sein kann und sie zu eigenen Projekten in ihrem künftigen Berufsalltag ermutigen“, erklären Dr. Sabine Kampmann vom Institut für Kunst und Kunstwissenschaft mit Dr. Liana Schüller vom Institut für Germanistik der UDE das Ziel des Seminars, das sie gemeinsam im vergangenen Sommersemester angeboten haben.
Quelle: Universität Duisburg-Essen (UDE)
Photos: © Judith Samen/UDE, © Katharina Bosse

