Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Donnerstag, 30. April, um 18 Uhr in die DenkStätte am Karmelplatz 5 in der Altstadt zur Filmvorführung des Kurzfilms „Hans war dabei“ mit anschließendem Gespräch ein. In ihrem Kurzfilm setzt sich Ronja Erhardt vom LWL-Museum für Industriekultur mit der NS-Vergangenheit ihres Urgroßvaters auseinander – eines Duisburger Lehrers und Wehrmachtsangehörigen.
Der Film verbindet familiäre Überlieferungen mit Archivfunden und stellt die Frage nach individueller Verantwortung im Nationalsozialismus.

Im Anschluss an die Vorführung spricht Ronja Erhardt mit dem Historiker Robin Richterich vom Zentrum für Erinnerungskultur über ihre Recherchen, den Umgang mit familiärer Erinnerung und die Bedeutung der eigenen Familiengeschichte im historischen Kontext. Vor dem Hintergrund zunehmend zugänglicher Quellen – etwa digitalisierter NSDAP-Mitgliederkarteien – gewinnt diese Auseinandersetzung aktuell an neuer Relevanz.
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind online auf der Website unter www.erinnerungskultur-duisburg.de abrufbar.
Quelle: Stadt Duisburg
Photos: © Stadt Duisburg

