Mit einem neuen präventiven Ansatz stärken die Stadt Duisburg und der Stadtsportbund Duisburg – koordiniert über die Netzwerkkoordination Kinderschutz – den Schutz und die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei Sportgroßveranstaltungen: Beim AOK-Schulmarathon am Freitag, 8. Mai, ist erstmals das „Awareness-Team Duisburg“ im Einsatz. Auch beim schauinsland-reisen Rhein-Ruhr-Marathon am Sonntag, 10.Mai, wird es vor Ort sein.
Mehr Sicherheit und Unterstützung für Kinder und Jugendliche bei Sportgroßveranstaltungen
„Mit dem Awareness-Team reagieren wir auf gesellschaftliche Entwicklungen und die zunehmende Bedeutung von Kinderrechten, Teilhabe und Schutz in öffentlichen Räumen“,
– erklärt Jugendamtsleiter Philipp Thelen. Ziel sei es, Sportgroßveranstaltungen für Kinder und Jugendliche als sichere, faire und respektvolle Orte zu gestalten.
Das Team bietet bei großen Sportevents einen sichtbaren, verlässlichen und vertrauensvollen Anlaufpunkt. Kinder, Jugendliche und Begleitpersonen können sich an das Team wenden, wenn sie sich unwohl fühlen, Hilfe benötigen oder Diskriminierung, Barrieren oder andere belastende Situationen erleben oder beobachten.
„Das Awareness-Team ist ein gemeinsames Projekt von Stadtsportbund und Jugendamt. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot zu entwickeln, das Kinder und Jugendliche ernst nimmt und ihnen bei Veranstaltungen direkt zur Seite steht. Mit dem Awareness-Team setzen wir ein klares Zeichen für Schutz, Aufmerksamkeit und ein respektvolles Miteinander bei Sport Events in Duisburg“,
– erklärt Christoph Gehrt-Butry, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg.
Das Awareness-Team setzt sich aus geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Stadtsportbundes sowie Mitarbeitenden des Jugendamtes zusammen. Es ist über einen stationären Awareness-Stand und mobil auf dem Veranstaltungsgelände präsent und durch lilafarbene Shirts gut erkennbar. Die Teammitglieder wurden im Vorfeld zu Awareness, Kinderschutz, Diskriminierungssensibilität und dem angemessenen Umgang mit Grenzverletzungen geschult.
Ausgangspunkt ist eine wachsende Sensibilität für Kinderrechte, Vielfalt und Inklusion sowie eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für Diskriminierungs- und Grenzverletzungserfahrungen. Das Angebot ist präventiv angelegt, ergänzt bestehende Sicherheitsstrukturen und setzt früh an: Kinder und Jugendliche sollen bereits bei ersten Anzeichen von Unwohlsein Unterstützung erhalten.
Quelle: Stadt Duisburg
Photo: © Stadtsportbund

