Es gibt Menschen, die immer schneller laufen. Höher springen. Mehr erreichen wollen. Und es gibt jene seltenen Persönlichkeiten, die irgendwann erkennen, dass wahre Stärke manchmal darin liegt, stehen zu bleiben. Balian Buschbaum gehört zu ihnen.
Vom Höhenflug zur inneren Reise
Aufgewachsen in einem Elternhaus mit unternehmerischem Geist, lernte Buschbaum früh, Verantwortung zu übernehmen. Früh zog er von zuhause aus, früh begann der Kampf um Leistung, Erfolg und Anerkennung. Im ersten Leben – wie er es heute selbst nennt – gehörte er zur deutschen Leichtathletik-Elite. Olympia, internationale Wettkämpfe – danach gab er sein Wissen als Nationalkadertrainer weiter: Disziplin war sein Zuhause, Leistung sein Kompass.

Nach einer erfolgreichen Trainerkarriere wechselte er die Bühne. Er nahm an erfolgreichen Unterhaltungsformaten wie Let’s Dance oder Ninja Warrior Germany teil und zeigte auch dort Disziplin, Präsenz und Wandelbarkeit. Gemeinsam mit Tanzpartnerin und Essenerin Sarah Latton lebte Balian Buschbaum in dieser Zeit zweieinhalb Jahre im Essener Stadtteil Rüttenscheid – und entwickelte eine enge Verbindung zum Ruhrgebiet.

Aus dem Spitzensportler wurde schließlich ein Speaker, Trainer und Mentor für Menschen und Unternehmen, die ebenfalls nach Orientierung suchen. Zu seinen Kunden zählen heute namhafte Unternehmen wie Bosch Rexroth ebenso wie Behörden wie Statistisches Bundesamt (Destatis). Beruflicher Erfolg, eine langjährige glückliche Beziehung, gesellschaftliche Anerkennung – alles schien vollkommen. Ein Leben, das von außen betrachtet keine Wünsche offenließ.
Doch manchmal verändert das Leben seine Richtung ohne Vorwarnung.

Der totale Reset
Der Tod seiner Mutter und fast zeitgleich das Ende seiner langjährigen Beziehung rissen Buschbaum aus der Bahn. Während viele Menschen versuchen würden, weiter zu funktionieren, zog er sich zurück. Komplett. Isolation statt Öffentlichkeit. Eine Insel statt Bühne. Ein radikaler Rückzug aus einer Welt, die immer nur „höher, schneller, weiter“ rief.
Und genau dort begegnete er ATTILA.
Eine Schildkröte. Langsam. Unaufgeregt. Fast absurd entschleunigt in einer Zeit permanenter Beschleunigung. Diese Begegnung wurde zum Wendepunkt. Aus dem Leistungsmenschen wurde ein Beobachter. Aus Rastlosigkeit entstand Ruhe. Aus Funktionieren entstand Reflexion.
„Attilisiert“ statt optimiert
Gestärkt kehrte Buschbaum schließlich zurück. Der SPIEGEL-Bestsellerautor veröffentlichte gleich zwei Bücher. Im GABAL Verlag erschien „Die Zukunft der Kommunikation ist weiblich“ – ein Buch über Kommunikation, Körpersprache und echte Verbindung. Sein erster Roman erschien im Mülheimer sprenger Verlag: „ATTILA, die Schildkröte, die keine Eile hatte, mein Leben zu retten“ – ein Buch, aus dessen Zusammenarbeit längst eine tiefe Freundschaft entstanden ist. Events rund um ATTILA im Ruhrgebiet sind bereits in Planung.
Schon kurze Zeit nach der Veröffentlichung passierte etwas Unerwartetes: LeserInnen sind „attilisiert“. Ein erster ATTILA-Hype entsteht.
Denn ATTILA erzählt von Themen, die jeder kennt. Vom permanenten Funktionieren. Von einer Frau, Julia Winterfeld, die durchgetaktet ist zwischen Erwartungen, Selbstoptimierung und Erschöpfung. Bis irgendwann Körper, Gedanken oder Gesundheit die Notbremse ziehen. Und mittendrin eine Schildkröte, die mit Wärme, Witz und Weisheit daran erinnert, dass das Leben kein Wettrennen sein sollte.
Unerwartete Wendungen, ein Familiengeheimnis – und mittendrin ATTILA, der keine Lust auf Drama hat.
Balian Buschbaum hat viele Höhen übersprungen. Doch seine vielleicht größte Stärke liegt heute darin, anderen zu zeigen, wie man wieder bei sich selbst landet.

„ATTILA, die Schildkröte, die keine Eile hatte, mein Leben zu retten“ ist seit dem 14.05.2026 zum Preis von 16,00 € online erhältlich über: www.sprenger-medien.de/shop oder im guten Buchhandel (ISBN: 978-3-9247-7946-7).
Quelle: sprenger medien
Photos: © sprenger medien, © Frank Heinen
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