Wenn’s ums perfekte Steak geht, hört der Spaß auf – zumindest bei mir. Ich selber bin kein Freund von halbgaren Kompromissen, dafür aber umso mehr von butterzartem Fleisch mit ordentlich Röstaromen. Heute geht’s um ein echtes Highlight: das Tomahawk-Steak – ein mächtiger Cut mit extralangem Knochen, der nicht nur optisch Eindruck macht, sondern geschmacklich in der Oberliga mitspielt.
Was ist das Besondere am Tomahawk?
Das Tomahawk ist im Grunde ein Ribeye – nur eben mit dem kompletten Rippenknochen dran. Das gibt dem Steak seinen charakteristischen Look, fast wie ein Axtkopf (daher der Name). Geschmacklich bringt es ordentlich Fettmarmorierung mit, was beim Grillen für Saftigkeit und Aroma sorgt. So gelingt’s auf den Punkt:
Zutaten
- 1 Tomahawk-Steak (mind. 1 kg)
- Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
- Etwas Olivenöl
- Frischer Rosmarin und Knoblauch
Zubereitung
- Das Steak mindestens 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
- Grill (oder Pfanne) richtig heiß machen – das Ding will Röstaromen!
- Steak mit etwas Öl einreiben und auf beiden Seiten scharf angrillen (2–3 Minuten pro Seite).
- Dann indirekt bei ca. 120–130 °C auf Kerntemperatur ziehen lassen – Ziel: 54–56 °C für medium-rare.
- Vor dem Servieren: 5–10 Minuten ruhen lassen, dann erst mit Meersalz, Pfeffer, Rosmarin und etwas zerdrücktem Knoblauch veredeln.
Beilagenidee
Was passt dazu? Ofenkartoffeln mit Rosmarin und ein knackiger Rucola-Parmesan-Salat bringen Frische und sättigen ohne zu überladen. Wer’s deftiger mag, kann auch ein cremiges Sellerie-Püree dazupacken.
Und was trinken wir dazu?
Zum Tomahawk passt ein kräftiger Malbec aus Argentinien – schön würzig, mit dunklen Beeren und genug Rückgrat fürs Fleisch. Wer lieber Bier mag: Ein rauchiges Bockbier oder ein dunkles Stout machen sich hervorragend.
Also: Grill an, Freunde einladen, Bier kaltstellen. Steakzeit ist die beste Zeit!
Quelle: Duisburg-Journal
Photo: © MMB/Below

