Das Eisenbahnmuseum Bochum erhält für die denkmalgerechte Sanierung der Drehscheibe am Ringlokschuppen Fördergelder vom Land NRW aus dem Landesdenkmalförderprogramm. Aufgrund der altersbedingten Schäden an der Drehscheibe und am Ringlokschuppen können durch die Förderung nun die lang geplanten Sanierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht werden.
Für die Demontage- und Sanierungsarbeiten erhält die Stadt Bochum vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Fördergelder in einer Gesamthöhe von circa 200.000 Euro. Ziel der Maßnahmen sind die Instandsetzung der Drehscheibentechnik entsprechend dem historischen Vorbild und die Aufrechterhaltung ihrer Funktionsfähigkeit.
Das Museum besitzt neben dem historischen Ringlokschuppen eine der wenigen verbliebenen und noch betriebsfähigen Drehscheiben im Ruhrgebiet. Die Drehscheibe wurde 1920 eingebaut. Über sie ließen sich die Lokomotiven auf die einzelnen Schuppengleise oder auf die Gleise zur Versorgung mit Wasser und Kohle verteilen. Damit war und ist sie sprichwörtlich der Mittelpunkt der gesamten Anlage und des Eisenbahnbetriebs.
Das Eisenbahnmuseum öffnet am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, seinen Türen. „Bis dahin ist die Drehscheibe selbstverständlich noch nicht saniert, aber auf das diesjährige Motto des Tages des offenen Denkmals „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ passt insbesondere das Eisenbahnmuseum thematisch einwandfrei und lohnt einen Besuch, bei dem auch die Drehscheibentechnik vorgeführt wird,“ so Heike Möller, Amtsleiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen.
Quelle: Stadt Bochum
Photo: © Stadt Bochum
![[ DUISBURG-JOURNAL ]](https://duisburg-journal.de/wp-content/uploads/2026/07/DUJ-Logo-invers_6150.jpg)
