Der Erweiterungsneubau der Theodor-König-Gesamtschule in Duisburg-Beeck hat mit dem Richtfest einen wichtigen Baufortschritt erreicht. Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, sowie Robin Eckardt, ebenfalls Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft, und Bildungsdezernentin Astrid Neese würdigten gemeinsam mit Schulleiter Harm Betzinger und dem Bauprojektteam diesen Meilenstein. Der traditionelle Richtspruch wünschte dabei Glück und Sicherheit für den weiteren Bauverlauf und symbolisierte diesen feierlichen Anlass.
Die Bauarbeiten begannen im Juli 2025, nachdem der alte Kunst- und Techniktrakt abgerissen worden war. Der dreigeschossige Neubau umfasst rund 4.500 Quadratmeter Bruttogrundfläche und soll im Sommer 2027 – rechtzeitig zum Schuljahresbeginn 2027/28 – fertiggestellt werden. Die veranschlagten Baukosten in Höhe von 22,35 Millionen Euro werden nach aktuellem Stand eingehalten.

Im Neubau entstehen zusätzliche Räume für die inzwischen sechszügige Sekundarstufe I. Bisher wurden Teile des Unterrichts übergangsweise in Containern organisiert – diese Lösung wird mit dem Neubau abgelöst. Die Räume sind flexibel nutzbar und bieten auch Platz für multifunktionale Lernzonen und Fachunterricht.
„Das Richtfest macht den Fortschritt dieses wichtigen Bildungsprojekts sichtbar. Wir investieren in die Zukunft junger Menschen und schaffen moderne Lernräume für die Anforderungen von morgen.“,
– betonte Oberbürgermeister Sören Link.
Der Neubau wird über eine Brücke an das bestehende Schulgebäude angebunden und ist um einen großzügigen Innenhof organisiert, der für helle und offene Raumstrukturen sorgt. Im Erdgeschoss ist der Verwaltungsbereich mit Lehrerzimmer, Sekretariat und Schulleitung untergebracht; im 1. Obergeschoss befinden sich multifunktionale Lern- und Aufenthaltsbereiche sowie modern gestaltete Fachräume. Das 2. Obergeschoss beherbergt Büro- und Besprechungsräume, Hauswirtschaftsräume mit Lehrküchen sowie Kursräume der gymnasialen Oberstufe. Alle Bereiche sind barrierefrei zugänglich.

Technisch setzt der Neubau Maßstäbe: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, eine Photovoltaikanlage mit 159 Modulen sowie Dachbegrünung sorgen für eine nachhaltige Energieversorgung. Der erzeugte Strom wird überwiegend direkt im Gebäude genutzt, nur temporäre Überschüsse fließen in das öffentliche Netz.
„Wir realisieren hier ein Gebäude, das funktional, flexibel und energetisch auf einem hohen Niveau ist. Damit schaffen wir eine nachhaltige Grundlage für den Schulbetrieb“,
– erklärte Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, ergänzte: „Unser Ziel ist es, Räume zu schaffen, die modernen pädagogischen Anforderungen gerecht werden. Der Neubau bietet dafür ideale Voraussetzungen – für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die gesamte Schulgemeinschaft.“
Das Projekt wird im Rahmen der KfW-Förderung für klimafreundliche Nichtwohngebäude unterstützt, wodurch besonders energieeffiziente Bau- und Heiztechnik gefördert wird. Mit dem Erweiterungsbau entstehen dringend benötigte zusätzliche Flächen, die das Raumangebot der Schule spürbar entlasten und gleichzeitig die Bedingungen für Lernen und Lehren nachhaltig verbessern.
„Gute räumliche Bedingungen sind ein zentraler Baustein für Bildungserfolg. Der Erweiterungsbau schafft dafür die passenden Voraussetzungen“, betonte Bildungsdezernentin Astrid Neese.
Quelle: Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Photos: © Wirtschaftsbetriebe Duisburg

