Ein wichtiger Bauabschnitt ist geschafft: Mit dem heutigen Richtfest für die Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn nimmt das Projekt sichtbar Gestalt an. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) und der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) würdigten gemeinsam mit weiteren Projektbeteiligten den Baufortschritt.
Im Zuge der Erweiterung erstellt die Schulbaugesellschaft zwei Neubauten: ein viergeschossiges Unterrichtsgebäude sowie ein separates Verwaltungsgebäude. Das neue Schulgebäude wird im sogenannten Cluster-Konzept errichtet – einer modernen Form des Lernens, bei der Klassenräume und offene Lernbereiche räumlich miteinander verbunden sind. Diese Struktur ermöglicht flexible Unterrichtsformen, fördert eigenständiges Arbeiten und unterstützt gleichzeitig das Lernen in Gruppen.

Auf rund 7.300 Quadratmetern entstehen im Cluster-Neubau neben klassischen Unterrichtsräumen auch naturwissenschaftliche Fachräume sowie großzügige, multifunktionale Lernlandschaften. Diese bieten den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Möglichkeiten zum Lernen, Austauschen und Arbeiten. Ergänzt wird das Ensemble durch einen rund 1.600 Quadratmeter großen Verwaltungsneubau, der künftig die Schulleitung und Verwaltung aufnimmt und zudem ein modernes Lehrerzimmer umfasst. Mit den Erweiterungsbauten reagiert die Stadt Duisburg auf den gestiegenen Raumbedarf der Schule, der durch die Erweiterung auf sieben Züge entstanden ist.

„Mit den Neubauten stärken wir einmal mehr gezielt Duisburgs Bildungsinfrastruktur und schaffen eine leistungsfähige Schule mit modernen Lernräumen.“
– betont Oberbürgermeister Sören Link beim Richtfest.
Auch Aspekte der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden bei dem Bauprojekt berücksichtigt. So erhalten die Gebäude unter anderem Photovoltaikanlagen sowie begrünte Dachflächen. Der Schulneubau wird über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt, während der Verwaltungsneubau an den bestehenden Fernwärmeanschluss angebunden wird. Beide Gebäude werden barrierefrei errichtet.

„Mit den Erweiterungsneubauten entsteht hier ein baulich und funktional klar gegliederter Schulstandort, der auf Langlebigkeit, Flexibilität und einen wirtschaftlichen Betrieb ausgelegt ist. Die Verbindung von Unterrichtsräumen, offenen Lernbereichen und moderner technischer Ausstattung schafft eine robuste und zugleich zeitgemäße Gebäudestruktur. Gleichzeitig setzen wir auf eine nachhaltige Bauweise, die den Standort auch langfristig zukunftsfähig macht.“
– erklärt Thomas Patermann, Sprecher des Vorstandes der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg.

„Gute Bildung braucht Räume, die den Anforderungen eines modernen Schulalltags gerecht werden. Mit den Neubauten schaffen wir bessere Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht, für individuelle Förderung und für eine Schule, die auf wachsende Schülerzahlen gut vorbereitet ist.“
– ergänzte Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg.
Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen und verlaufen planmäßig. Die Fertigstellung der Neubauten ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Das Investitionsvolumen für die Erweiterungsbauten beträgt rund 36,5 Millionen Euro. Das Projekt wird durch Mittel der KfW im Rahmen der Förderung für klimafreundliche Nichtwohngebäude unterstützt.
Quelle: Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Photos: © WBD/Wirtschaftsbetriebe Duisburg

