Durch den 40:30-Erfolg gegen die London Warriors beendet Rhein Fire mit zehn Siegen die reguläre Saison in der American Football League Europe. Das Duell gegen die Briten entwickelte sich im Estadio Balear in Palma de Mallorca zum offenen Schlagabtausch.
Die ersten Punkte der Partie erzielte London durch Wide Receiver Marcus Libman. Kare Lyles passte den Ball über 31 Yards zum Score. Die Passverteidigung von Fire konnte nichts dagegenhalten: 7:0-Führung für die „Hausherren“, denn offiziell war es ein Londoner Heimspiel.
Der Angriff von Rhein Fire konnte schnell antworten, da Nazir Streater den Warriors-Kickoff in die gegnerische Hälfte returnen konnte. Fünf Spielzüge später tauchte Giacomo De Pauli von der Zwei-Yard-Linie ab und tauchte in der Endzone wieder auf. Touchdown, lauter Jubel der fast 200 mitgereisten Fans aus Deutschland. Van Santen verwandelte den Extrapunkt und es stand 7:7.
Londons Angriff arbeitete langsam, aber beständig und beschäftigte die Defense von Fire in der ersten Halbzeit weit über vier Minuten pro Angriffsserie. In jedem Drive behielten die Warriors den Ball für mindestens vier Minuten.
Rhein Fire konnte vor der Pause durch zwei Touchdown-Pässe auf Harlan Kwofie (aus 23 beziehungsweise 18 Yards Entfernung) weitere Punkte aufs Board bringen. Da die Warriors jede Angriffsserie mit Punkten beenden konnten – darunter auch einen Drive mit 99 Yards Raumgewinn –, ging Fire mit einem 20:23-Rückstand in die Pause.
In der zweiten Halbzeit war die Defense wieder „on point“ bei Fire. Londons Offense holte in der gesamten zweiten Hälfte nur vier First Downs. Nazir Streater fing im vierten Viertel eine wichtige Interception in der Endzone.
Die Offense von Rhein Fire lieferte, wie schon in der ersten Hälfte, solide ab. Jonathan Scott erlief im dritten Viertel seinen Touchdown des Abends aus sieben Yards Entfernung. Im vierten Quarter servierte Kenji Bahar aus vier Yards Entfernung den Ball auf Tim Sauerland in der Endzone. Mit zwei weiteren Van-Santen-Field-Goals konnte Rhein Fire die Generalprobe für die Playoffs erfolgreich abschließen.
„Wir wirkten zunächst wie im Urlaub, wir haben uns aber durchgekämpft. Mit Blick auf die Playoffs ist ein Fokus deutlich: „In den Playoffs sind die Intensität und die Spielgeschwindigkeit eine ganz andere. Wir haben die Spieler dafür und die nötige Erfahrung.“
– sagte Head Coach Mark Ridgley nach dem Spiel bei AFLE+
Am kommenden Sonntag, 30.08., trifft Rhein Fire im Halbfinale auf die Wroclaw Panthers aus Polen. Spielbeginn im Oberhausener Stadion Niederrhein ist um 18 Uhr.
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Quelle: Rhein Fire
Photo: © MMB/Below (Archivbild)
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