Im Ruhrgebiet werden fünf Museen und ein Archiv im Rahmen des Förderprogramms „Provenienzen NRW“ unterstützt. Mit den Projekten zur Herkunftsforschung soll ein Beitrag zur Aufarbeitung historischen Unrechts geleistet werden.
Am Landesarchiv NRW in Duisburg etwa wird die Digitalisierung von zwei Beständen zur Provenienzforschung gefördert. Die Stiftung Ruhr Museum in Essen arbeitet die Ethnologischen Sammlung auf, und das Kunstmuseum Gelsenkirchen erforscht erstmals systematisch die Provenienz seines Bestandes. Ebenfalls Unterstützung erhalten die Vorhaben des Stadtmuseums Hagen, des Kunstmuseums in Mülheim an der Ruhr und der Kunsthalle Recklinghausen.
Insgesamt unterstützt das Land NRW in diesem Jahr 14 Museen, Archive und Bibliotheken bei der Provenienzforschung mit rund 290.000 Euro.
Quelle: NRW Kultusministerium
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