Drei Transportboxen mit jeweils zwei Hunden, die nach Kairo ausgeflogen werden sollten, fanden Zöllnerinnen und Zöllner am 4.8.2026 auf dem Vorfeld des Düsseldorfer Flughafens. Da die Hunde in den Boxen viel zu wenig Platz und keine Trinkmöglichkeiten hatten, informierten die Beamten das Veterinäramt der Stadt Düsseldorf.
Der Besitzer, ein 38-jähriger ägyptischer Staatsbürger, der sich sehr uneinsichtig und aufbrausend zeigte, gab an, dass die sechs Hunde angeblich aus Ägypten stammten und hier an einem Wettbewerb teilgenommen hätten. Auf die Transportbedingungen angesprochen behauptete er, dass er sogar drei oder vier Tiere pro Box transportieren dürfte. Die von ihm vorgelegten Pässe für die Hunde waren nur sporadisch ausgefüllt und ließen den Verdacht aufkommen, dass es sich um Fälschungen handelt. Daher besteht außerdem der Verdacht, dass die Tiere aus einer illegalen Zucht aus Deutschland stammen und ins Ausland verkauft werden sollten.

Aufgrund der gesamten Umstände ordnete das Veterinäramt die Sicherstellung der Hunde an. Diese befinden sich derzeit in einer Quarantänestation.
„Durch die Aufmerksamkeit der Zöllnerinnen und Zöllner und die gute Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt der Stadt Düsseldorf, bleibt den sechs Hunden ein möglicherweise qualvoller Flug nach Kairo erspart“,
– so Michael Walk, Pressesprecher des Hauptzollamts Düsseldorf.
Quelle: Hauptzollamt Düsseldorf
Photos: © Zoll
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