Die Kaderplanung der Zebras für die Spielzeit 2026/2027 steht ganz im Zeichen von Kontinuität und Stabilität. Während das Fundament des Teams um Leistungsträger wie Lex-Tyger Lobinger bereits fest steht, richtet sich der volle Fokus auf die Schaltzentrale: Den Verbleib von Abräumer Rasim Bulic.
Die Stahlarbeiter-Mentalität prägt die laufenden Transferbemühungen an der Wedau. Der MSV Duisburg, der sich in der 3. Liga längst zu einer echten Macht gemausert hat, will für die kommende Saison nichts dem Zufall überlassen. In der brodelnden Schauinsland-Reisen-Arena ist man sich einig: Um im harten Drittliga-Alltag zu bestehen, braucht es Spieler, die jeden Rasenzentimeter beackern.
Bleibt Rasim Bulic nun an der Wedau, oder?
Im Zentrum der Transfergerüchte steht dabei der defensive Mittelfeldspieler Rasim Bulic. Der 1,96 Meter große Hüne hat sich mit seiner kompromisslosen Zweikampfführung zum absoluten Publikumsliebling gemausert. Seine Präsenz im defensiven Mittelfeld gleicht einem donnernden Basslauf, der dem Gegner schon vor dem Anpfiff den Respekt einflößt. Zuletzt gab es zwar Spekulationen um ein Interesse des FC St. Pauli und des VfL Osnabrück, doch die sportliche Leitung der Zebras gibt Entwarnung.
Sportchef Chris Schmoldt stellte kürzlich klar, dass bislang kein Verein mit einem konkreten Angebot an die Verantwortlichen herangetreten ist. Ein Umstand, der an der Wedau für kollektives Aufatmen sorgt. Bulic besitzt bei den Meiderichern einen gültigen Vertrag bis zum Sommer 2027 und hat einen Marktwert von rund 500.000 Euro.
Das Grundgerüst steht und der Verein sitzt am längeren Hebel. Auch aus der Kurve ist der Verbleib des Abräumers die absolute Wunschvorstellung.
„Wenn Bulic bleibt, haben wir das perfekte personifizierte Bollwerk vor der Abwehr. Er ist der Headbanger, den wir auf dem Platz brauchen“,
– bringt es ein treuer MSV-Fan und Dauerkarteninhaber auf den Punkt.
Bulic selbst zeigte sich in der Vergangenheit stets fokussiert auf seine Aufgaben in Duisburg. Mit seiner robusten Spielweise und der unbändigen Laufleistung passt er perfekt in das Anforderungsprofil für die kommende Drittliga-Saison. Neben der Personalie Bulic zeigt sich der Kaderplanungsstab gerüstet.
Nachdem Spieler wie Leon Müller (SSV Ulm), Florian Egerer (noch offen) und Steffen Meuer (noch offen) den Klub verlassen haben bzw. verlassen werden, um an anderer Stelle neue Wege zu gehen, herrscht in der Zentrale nun gezielter Handlungsbedarf. Das Ziel ist klar: Es soll frisches Personal verpflichtet werden, das spielerische Akzente setzt, aber die nötige Härte und Aggressivität mitbringt. Es geht darum, eine Mannschaft zu formen, die wie eine gut geölte Maschine funktioniert.
Zusammenfassend blickt der MSV Duisburg einer vielversprechenden Saison entgegen. Mit der angestrebten Verlängerung der sportlichen Zusammenarbeit mit Leistungsträgern wie Bulic und gezielten Verstärkungen stehen die Zeichen klar auf Angriff.
Die Zebras wollen auch in der kommenden Spielzeit beweisen, dass der Wahnsinn von der Wedau weiter Bestand hat. Fans und Verein blicken vereint und voller Vorbereitungsmut auf das, was da kommt. Die Mission Klassenerhalt und oberes Tabellendrittel kann beginnen.
Quelle: Duisburg-Journal (red)
Photo: © MMB/Below

