Am Sonntag, den 7. September 2025, erwartete uns ein bemerkenswertes Himmelsschauspiel: Bei Vollmond trat der Erdtrabant in den Schatten der Erde und wurde dabei vollständig verdunkelt – eine totale Mondfinsternis.
Anders als bei früheren Ereignissen ging der Mond bereits vollständig verfinstert auf und präsentierte sich so über dem östlichen Horizont.
Zeitlicher Ablauf (MESZ, Standort Duisburg typisch für NRW)
- ca. 17:28 Uhr – Beginn Halbschatten (nicht sichtbar)
- ca. 19:31 Uhr – Beginn der totalen Mondfinsternis
- ca. 19:48 Uhr – Eigentlicher Mondaufgang
- ca. 20:13 Uhr – Maximum der Verfinsterung
- ca. 20:53 Uhr – Ende der totalen Mondfinsternis
- ca. 21:58 Uhr – Austritt aus dem Kernschatten der Erde
- ca. 22:66 Uhr – Ende Halbschattenphase
Sichtbarkeit in NRW: Beobachtende entdeckten den aufgehenden Blutmond im abendlichen Dunst ab etwa 19:45 Uhr überm östlichen Horizont. Der bereits verfinsterte rötliche Vollmond wurde zunächst spät am Horizont sichtbar. Wolken und abendlicher Dunst direkt am Horizont verhinderten, dass der Blutmond je nach Standort sofort sichtbar war.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Bei einer totalen Mondfinsternis steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Das direkte Sonnenlicht wird vollständig blockiert, dennoch reicht rotgefärbtes Licht, durch Erdatmosphäre gebrochen, auf die Mondoberfläche – deshalb der „Blutmond“.
Der Wetterbericht für den Abend prognostizierte: ab ca. 18 Uhr klares Wetter. Anfänglicher leichter Regen, aber um 19 Uhr überwiegend sonnig, ab 20 Uhr (fast) klarer Himmel. Die Bedingungen waren dennoch nicht überall günstig für eine ungestörte Beobachtung.
Nächste Mondfinsternisse in NRW
Das Ereignis am Sonntag bot eine klare, sachliche Beobachtungschance: Ein tiefroter Blutmond – sichtbar ab etwa 19:48 Uhr – bei relativ günstigen Wetterbedingungen. Wer nun den Termin verpasst hat, bekommt 2026 eine partielle Mondfinsternis oder am Silvesterabend 2028 erst wieder eine vollständige totale Mondfinsternis über NRW.
Photos: © MMB/Below




